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  • Herzlich Willkommen

    in der Gemeinschaftspraxis Dr. Heisler, Dr. Prüter und Dr. Klatt in Rendsburg.
    Wir möchten Ihnen hier einen Eindruck des Augenzentrum-SH und unserer medizinischen Leistungen vermitteln. Unser Ziel ist eine professionelle, menschlich und fachlich optimale Betreuung der Patienten.

    Lernen Sie uns kennen
  • High Tech ergänzt Erfahrung

    Durch unseren neuen Excimer-Laser der Firma Zeiss wird die Kombination aus aktuellster Technik und langjähriger Erfahrung unserer Operateure nochmals optimiert. Modernste Tech­nik ist für das Ergeb­nis der Augenlaser-Behandlung von ent­schei­den­der Bedeutung. Sehen ohne Brille. Ein Leben lang.

    Mehr zu den LASIK/LASEK Operationen
  • Unsere Praxen

    in Rendsburg, Neumuenster, Tellingstedt, Preetz, Leck, Hohenwestedt, Trappenkamp und Helgoland bieten Ihnen eine freundliche Atmosphäre und modernste medizinische Ausstattung zur Diagnostik und Behandlung Ihrer Augenprobleme.

    Unsere Standorte
  • Praxisleistungen

    Ambulante Operationen gehören genauso zum Spektrum wie auch eine Sehschule und spezielle Sprechstunden für verschiedenste Leistungen. Die Beratung und Aufklärung des Patienten steht bei uns an erster Stelle.

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  • Ambulante Operationen

    Das ambulante Operieren bietet viele Vorteile. Die minimal invasive Chirurgie, schonende Narkoseverfahren und eine kurze Eingriffszeiten, machen es möglich, dass Sie nach der Operation Zuhause genesen können.

  • Kinderaugenheilkunde

    • Untersuchung von Kindern
    • Fehlsichtigkeiten / Vorsorgeuntersuchungen
    • Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Schwachsichtigkeit (Amblyopie)
    • Frühgeborenenretinopathie

    Infos zur Sehschule

| Vorbeugung

Augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung von Augenerkrankungen. Wir bieten Ihnen Vorsorgeuntersuchungen mit allen Möglichkeiten des technologischen und wissenschaftlichen Fortschrittes.

| Behandlung

Unser Ziel ist eine professionelle, menschlich und fachlich optimale Betreuung der Patienten. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Augenheilkunde und versuchen Sie stets zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu behandeln.

| Operation

Viele Augenerkrankungen können heute mit modernen Methoden und medizinischen Geräten operativ behandelt werden. Unsere Ärzte bieten Ihnen ein breites augenchirurgisches Spektrum an verschiedenen OP-Standorten an.

Uveitis

leistungen Uveitis

Erkrankung, Symptome und Ursachen:

Die Uveitis ist ein Sammelbegriff für Entzündungen, die die Aderhautbestandteile des Auges betreffen. Zu den betroffenen Geweben gehören die Regenbogenhaut (Iris), der Strahlenkörper (Ziliarkörper) und die eigentliche Aderhaut (Choroidea), die unter der Netzhaut gelegen ist. Häufig reagieren auch benachbarte Strukturen mit, z. B. der Glaskörper und die Netzhaut.

In vielen Fällen bleibt die Ursache unklar. Häufige Ursache sind systemische Erkrankungen, wie Rheuma. Aber auch Infektionen und Verletzungen können eine Uveitis hervorrufen.

Die Betroffenen bemerken meist eine Sehverschlechterung, Augenschmerzen unterschiedlicher Ausprägung, Augenrötungen und eine Lichtscheue.

Die Behandlung ist abhängig von der Ursache. Infektionen müssen ausgeschlossen werden. Hier sind teilweise aufwändige Laboruntersuchungen erforderlich. Ggf. ist auch eine Vorstellung in einer rheumatologischen Spezialsprechstunde nötig.

Formen und Behandlung:

Die Uveitis kann anatomisch in drei Bereiche eingeteilt werden:

1. Uveitis anterior (vordere Aderhautentzündung):

Die häufigste Art der vorderen Uveitis ist die Iritis, eine Regenbogenhautentzündung.

Ist der Strahlenkörper, der sich an die Regenbogenhaut anschließt mitbeteiligt, spricht man von einer Iridocyclitis. Da Augentropfen das vordere Augendrittel gut erreichen können, werden bei dieser Entzündung hauptsächlich Kortison-Augentropfen verwendet. Wenn Verklebungen der Regenbogenhaut mit Linse oder Hornhaut drohen, muss zusätzlich die Pupille durch Augentropfen weitgestellt werden. Seltener ist die Anwendung von Kortison in Tablettenform erforderlich.

2. Intermediäre Uveitis (Aderhautentzündung des mittleren Augensegments):

Hier sind der Bereich der Glaskörperhöhle und ggf. der flache Anteil des Strahlenkörpers (Pars plana) betroffen. Auch hier gibt man Augentropfen, muss aber deutlich früher mit Tabletten behandeln, denn die Augentropfen dringen nicht so gut in dieses Segment vor.

3. Uveitis posterior (hintere Aderhautentzündung):

Hiervon spricht man, wenn es zu Entzündungsherden an der Netzhaut, der Aderhaut oder dem Sehnervenkopf kommt. Die Therapie wird hauptsächlich über Tabletten oder gar Infusionen durchgeführt, da Augentropfen in der Regel erfolglos sind.

Die Panuveitis schließlich ist eine Entzündung der vorderen, mittleren und hinteren Augensegmente. Auch hier überwiegt die systemische Therapie durch Tabletten oder Infusionen.

Eine Begleiterscheinung der Erkrankung sind häufig Schwellungen der zentralen Netzhaut. Man bezeichnet diese auch als Makula-Ödeme. Sie können in der Regel gut durch die Injektion von kortisonhaltigen Medikamenten in den Glaskörper des Auges (Intravitreale Injektionen) behandelt werden.

Außerdem steht ein Kortison-Implantat namens Ozurdex® zur Verfügung. Es wird mit Hilfe eines Implantationsinstrumentes verabreicht, das man sich am besten wie einen Druckbleistift vorstellen kann. Dann entspräche die Bleistiftmine dem Implantat. Es hat einen Durchmesser von 0,46 mm und eine Länge von 6 mm. Der Wirkstoff wird über mehrere Monate aus der festen, aber biologisch abbaubaren Implantat-Struktur abgegeben und bewirkt eine Abschwellung der Netzhaut.

Bei chronischen Krankheitsverläufen ist auch eine wiederholte Anwendung möglich.

Mögliche Folgen der Erkrankung:

Es kann zu bleibenden Seheinschränkungen, der Ausbildung eines Glaukoms und Sehnervenschäden kommen. Schwere Verläufe können eine Netzhautablösung mit sich bringen. Kortison-Tropfen begünstigen ggf. die Entstehung eines Grauer Stars (Katarakt).

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es sich bei Aderhautentzündungen um potentiell schwerwiegende Augenerkrankungen mit vielen möglichen Folgeproblemen handelt. Sie haben ein erhebliches Potential für akute oder späte Komplikationen.

Mit der heutigen Vielfalt an therapeutischen Möglichkeiten und dem Einsatz moderner Labor- und Bildgebungsdiagnostik sind sie aber kontrollierbar.

Wichtig sind eine frühzeitige intensive Behandlung und regelmäßige Nachkontrollen zum Ausschluss eines Glaukoms (Grüner Star).

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Links


Dt. Uveitis-Arbeitsgemeinschaft: https://www.duag.org/

 

Grauer Star

leistungen GrauerStar

Erkrankung

Als Grauen Star (Katarakt) bezeichnet man Augenkrankheiten, bei den sich die von Natur aus klare Augenlinse eintrübt.
Dabei handelt es sich in der Regel um einen Alterungsprozess, der meist ab dem 50. Lebensjahr schleichend auftritt und individuell unterschiedlich schnell verläuft.
In seltenen Fällen ist die Katarakt angeboren.

Ursachen des Grauen Stars im Alter

Neben natürlichen Alterungsvorgängen tragen weitere Faktoren zur Bildung eines Grauen Stars bei: Rauchen, Diabetes mellitus, Mangelernährung, Medikamente, UV-Licht, Infrarot-Licht oder Augenverletzungen.

Symptome

Die Betroffenen bemerken eine zunehmend verschwommene Sicht. Parallel nimmt häufig die Blendungsempfindlichkeit zu, und die Augen gewöhnen sich langsamer an wechselnde Lichtverhältnisse. Die räumliche Wahrnehmung und die korrekte Farbwahrnehmung verschlechtern sich. Es können Lichthöfe (sog. Halos) um Lichtquellen herum entstehen.
Besonders für Autofahrer können diese Symptome stark beeinträchtigend und gefährdend sein.
Umso sinnvoller ist eine jährliche augenärztliche Kontrolle.

Wann sollte man sich behandeln lassen?

Wann und ob man sich behandeln lassen sollte, hängt neben medizinischen Erfordernissen vor allem auch von dem subjektiven Empfinden des Betroffenen ab. Sind Sie den normalen Anforderungen des täglichen Sehens und der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr gewachsen, besteht kein Handlungsbedarf.

Behandlungsmöglichkeiten

Durch die Gabe von Medikamenten kann der Graue Star weder aufgehalten noch geheilt werden.

Zu Beginn der Entwicklung eines Grauen Stars ist häufig noch eine Verbesserungen der Sehleistung durch eine Anpassung der Brillenwerte möglich.

Mittelfristig kommt aber nur der Austausch der getrübten Linse durch eine klare Kunstlinse in Betracht. Diese wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt, ist risikoarm und erzielt sehr gute Erfolge. Über den richtigen Zeitpunkt für die Staroperation und alle bestehenden Optionen für etwaige Sonderlinsen beraten wir Sie gerne.

Über die Katarakt-Operation lesen hier Näheres.

Download: Informations-Flyer Grauer Star

 

 

Unser Podcast zum Thema:

Schieloperationen

leistungen schieloperationen

Das Ziel von Augenmuskeloperationen ist die Herstellung, Verbesserung oder das Erhalten der Zusammenarbeit beider Augen. Anders als bei anderen Augenoperationen wird die Sehleistung nur selten verbessert. Das Risiko eines Sehverlustes oder einer Sehschärfenminderung ist sehr gering (1:30 000).

Erkrankung und Symptome

Schielen drückt sich in der Fehlstellung des einen Auges zu der Sehachse des anderen Auges aus.
Es handelt sich dabei um eine Störung des Augenmuskelgleichgewichtes.
Grundsätzlich werden dabei angeborene und erworbene Störungen, versteckte (latente) und manifeste Formen sowie Lähmungs- und Begleitschielen unterschieden. Augenbewegungsstörungen und Augenzittern können sowohl angeboren als auch erworben sein und mit oder ohne Kopffehlhaltungen einhergehen.
Häufige Symptome sind fehlende dreidimensionale Wahrnehmung, das Sehen von Doppelbildern, das sichtbare Abweichen eines Auges und als Folge des Schielens bei Beginn in der Kindheit eine Schwachsichtigkeit eines oder beider Augen.

Indikation

In Abhängigkeit von dem Beschwerdebild, der Ausprägung der Abweichung und der Ursache der Erkrankung besteht grundsätzlich in jedem Lebensalter die Möglichkeit einer stellungsverbessernden Augenmuskeloperation, die zu funktionellen Vorteilen führen kann.
Die Verordnung einer Brille und bei Kindern einer etwaigen Zuklebe-Behandlung bis zur Normalisierung der Sehfähigkeit sind meist Maßnahmen, die vor einer Operation erfolgen müssen.
Für die Empfehlung einer Schieloperation werden die Größe und Häufigkeit des vorhandenen Schielwinkels, das Doppelbildrisiko nach dem Eingriff sowie funktionelle und ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Welches Vorgehen für Sie oder Ihr Kind das Richtige ist, besprechen wir gemeinsam und individuell auf der Basis einer umfangreichen Voruntersuchung.

Ablauf der Operation

Schieloperationen werden grundsätzlich in Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“) durchgeführt.

Nachsorge

Am 1. und 3. Tag nach der Operation ist jeweils eine augenärztliche Kontrolluntersuchung erforderlich. Zusätzlich erfolgt am 1. postoperativen Tag die Kontrolle der Augenstellung sowie die genaue Vermessung des Schielwinkels durch die/den Orthoptistin/en. Das endgültige Ergebnis der Schieloperation wird in einer Untersuchung drei Monate nach der Operation beurteilt.
Für die Woche nach der Operation stellen wir Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus bzw. entbinden Ihr Kind vom Schulunterricht. Der Heilungsprozess wird durch die täglich mehrfache Gabe von Augentropfen unterstützt.
Zwei Wochen sollte auf den Besuch öffentlicher Schwimmbäder und Saunen verzichtet werden, auch das „Reiben“ am Auge sollte vermieden werden.
Durch den Eingriff, insbesondere bei Operationen der schrägen Augenmuskeln, können sich selten Brillenwertänderungen (Lage der Astigmatismus-Achse) ergeben. Daher ist eine Messung in Verbindung mit der abschließenden Schielwinkelkontrolle sinnvoll.
Wichtig zu wissen ist, dass die Operation die Brille nur in den seltensten Ausnahmefällen entbehrlich macht. Über die Fortsetzung einer Zuklebe-Behandlung bei Kindern muss im Einzelfall entschieden werden. Generell gilt, dass auch nach einer Schieloperation nach spätestens drei Wochen wieder wie zuvor verordnet und konsequent geklebt werden muss.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Unser Podcast zum Thema:

Trockenes Auge

leistungen bild tockenes auge

Das „Trockene Auge“ (Keratoconjunctivitis sicca) ist eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche und eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich der Augenheilkunde. Etwa 5-6% der Bevölkerung sind von der neuen Zivilisationskrankheit betroffen. Meist sind die Beschwerden harmlos, aber sehr unangenehm.

Erkrankung und Ursachen

Das Trockene Auge entsteht, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird oder ihre Zusammensetzung ungünstig ist. Dadurch verdunstet der Tränenfilm zu schnell.

Dies kann mehrere Ursachen haben, die oft erst in der Summe zu Beschwerden führen:

  • Nachlassende Tränenproduktion im Alter
  • Nachlassende Häufigkeit des Lidschlages (bei Naharbeit, Fernsehen, Bildschirmarbeit)
  • Unausgewogene Ernährung (z.B. geringe Trinkmenge, Koffein)
  • Hormonumstellungen (z.B. Wechseljahre)
  • Einnahme von Medikamenten wie z.B. blutdrucksenkende Mittel, Schlafmittel, Psychopharmaka, Anti-Baby-Pille
  • Umweltbelastungen und klimatische Einflüsse (geschlossene Räume, Zugluft, Zigarettenrauch, Heizungsluft, Klimaanlagen, Sonneneinstrahlung, Abgase)
  • Tragen weicher Kontaktlinsen
  • Allgemein-Erkrankungen (Rheuma, Diabetes, entzündliche Haut- und Gefäßerkrankungen, Nervenlähmung (z.B. Schlaganfall))
  • Zeitlich begrenzt nach Augenoperationen

 

Symptome

Das Trockene Auge wird von verschiedenen typischen Symptomen begleitet. Grundsätzlich gilt, dass länger anhaltende Beschwerden augenärztlich beurteilt werden sollten. Die häufigsten Symptome des Trockenen Auges sind: Fremdkörpergefühl, Jucken, Brennen, Lichtempfindlichkeit, Tränenfluss, Druckgefühl und Rötung.

Behandlung

Zunächst ist es wichtig, sicherzustellen, dass Ihre tägliche Trinkmenge ausreicht. Ca. 2 Liter Flüssigkeit werden empfohlen. Äußere Bedingungen sollten möglichst günstig beeinflusst werden. Falls dennoch Beschwerden bestehen, sollten Sie Ihren Augenarzt aufsuchen. Wichtig ist es, beim Trockenen Auge einen stabilen Tränenfilm von guter Qualität zu erzielen und frühzeitig die entzündliche Komponente zu therapieren. In den meisten Fällen ist eine Dauer-Therapie mit „Tränenersatzmitteln“ wie Augentropfen, Augen-Gel oder -Spray ausreichend. Die Wahl des richtigen Mittels hängt vom Schweregrad des Trockenen Auges ab. Individuell werden die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der verschiedenen Benetzungsmittel auch unterschiedlich empfunden. Daher ist es ratsam, mehrere Präparate auszuprobieren. Die Kosten für die Medikamente übernimmt nur die Private Krankenkasse. In vielen Fällen kann trotz Therapie keine dauerhafte und absolute Beschwerdefreiheit erreicht werden! Auch vorübergehende Verschlechterungen im Laufe der Behandlung sind möglich.

Eine Verbesserung der Alltags-Umstände, -Verhaltensweisen und Optimierung der Ernährungsweise können die Qualität und die Menge des Tränenfilms ebenfalls positiv beeinflussen. Auch operative Möglichkeiten stehen zur Wahl. (hier bitte Ankerpunkt zum Anfang OP-Tränenwege setzen)

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Download: Informations-Flyer Trockenes Auge


Unser Podcast zum Thema:

 


Links


Das trockene Auge - Broschüre des Berufsverbandes der Augenärzte

 

 

Glaukom / Grüner Star

Glaukom Gruener Star
Foto: Carl Zeiss Meditec AG

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, deren Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa 3 Millionen liegt das Risiko dieser Erkrankung vor.

Es handelt sich dabei um einen langsam fortschreitenden Sehnervenfaserverlust mit Verfall des Gesichtsfeldes und gehört unbehandelt zu den häufigsten Erblindungsursachen.

In den meisten Fällen ist dies verbunden mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendruckes. Der Erkrankte bemerkt die schleichende Einschränkung des Sehvermögens meist erst dann, wenn über 90% des Sehnerven zerstört sind und deutliche Gesichtsfeldeinbußen vorliegen. Eine rechtzeitige, das heißt so früh wie möglicheinsetzende Behandlung kann diesen irreparablen Schaden verhindern.

Durch Messung des Augeninnendruckes, der Hornhautdicke, Gesichtsfeld-Untersuchung, Beurteilung des Sehnervenkopfes und Bestimmung der Nervenfaserschichtdicke kann das Glaukom erkannt und gezielt behandelt werden.

Moderne Untersuchungsmöglichkeiten

Die optimale Verlaufsbeurteilung und Früherkennung von Veränderungen an dem Sehnerven sind durch neue digitale, bildgebende Untersuchungsverfahren möglich. Die Untersuchungen liefern die Entscheidung, ob die Behandlung des Grünen Stars begonnen oder intensiviert werden muss. Sie benötigen nur kurze Zeit und sind für den Patienten belastungs- und schmerzfrei.

Optische Cohärenztomographie/OCT: Ermittlung der Nervenfaserschichtdicke zur Erkennung von (Früh-) Schäden und Verlaufskontrolle beim Glaukom

Veränderungen des Sehnervenkopfes (Papille) zeigen sich an einer Vertiefung (Exkavation) und einer Verschmälerung des Randsaumes. Mit Fortschreiten der Glaukom-Erkrankung nimmt die Exkavation zu.

Das OCT arbeitet mit Lasertechnologie, und ein Computer errechnet aus den eingegangenen Daten ein Bild. Durch diese Messung ermitteln wir die genaue Größe der Papille und die Tiefe der Exkavation. Schäden der Nervenfaserschicht können so um bis zu sechs Jahre früher als durch die Gesichtsfeld-Untersuchung oder die klassische Sehnervenkopfuntersuchung erkannt werden.

Pachymetrie/Messung der Hornhautdicke

Bei der Einstellung des Augeninnendruckes kommt es auf die Genauigkeit der Messung an. Gerade bei Glaukom-Patienten weicht die Hornhautdicke oft von der durchschnittlichen Dicke (0,55 mm) ab. Bei einer dickeren Hornhaut wird der Augeninnendruck zu hoch, bei einer dünneren Hornhaut wird dieser zu niedrig gemessen. Abweichungen bis zu 10 mmHg können mit der Ultraschallmessung der Hornhautdicke erkannt werden und in der Therapie Berücksichtigung finden.

Für welche Patienten sind Untersuchungen mit diesen Diagnosegeräten sinnvoll?

• für alle Glaukom-Patienten
• für Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck (ohne weitere Glaukom-Zeichen)
• für Patienten mit Veränderungen am Sehnervenkopf
• für Patienten, die besondere Risikofaktoren für eine Glaukom-Erkrankung aufweisen, z.B.: Kurzsichtigkeit, allgemeine Durchblutungsstörungen, familiäre Vorbelastung
• für alle, die sich eine besonders gründliche Vorsorge-Untersuchung ihrer Augen wünschen.

Therapie des Glaukoms:

Die Senkung des Augeninnendrucks ist das Ziel jeder Therapie. Das Glaukom wird in den meisten Fällen mit Medikamenten (Augentropfen) behandelt, die mindestens einmal pro Tag angewendet werden müssen. Ggf. werden mehrere Wirkstoffe kombiniert. Da die Erkrankung chronisch ist, handelt es sich um eine Dauertherapie.

Leider bringt diese Behandlung nicht immer den gewünschten Erfolg oder die Durchführung ist aufgrund von Nebenwirkungen nicht möglich.

Für diese Situationen, sowie bei fortgeschrittener Erkrankung mit der Erfordernis eines sehr niedrigen Augeninnendruckes, stehen uns verschiedene (laser-) chirurgische Verfahren zur Verfügung.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Über die Glaukom-Operationen lesen Sie hier Näheres: Selektive Trabekeluplastik

 

Download: Informations-Flyer Grüner Star

Unsere Podcasts zum Thema:

 

 


Links


Bundesverband Glaukom-Selbsthilfe e.V.
Initiativkreis zur Glaukom-Früherkennung e.V.

Wir sind Ausbildungsbetrieb und zertifizierte Weiterbildungsstätte

für Medizinische Fachangestellte und Assistenzärzte mit dem Ziel Facharzt für Augenheilkunde zu werden.

Wir bieten Berufe, die vom ersten Tag an interessant sind, weil die Arbeit abwechslungsreich ist, selbstverantwortliches Handeln erfordert und die Perspektiven stimmen.
In der dreijährigen  zur/m Medizinischen Fachangestellten wird fundiertes medizinisches Fachwissen als Voraussetzung für den Berufseinstieg vermittelt. Wir bieten jährlich mehrere Ausbildungsplätze in verschiedenen Praxis-Standorten an.

Die Facharztausbildung dauert fünf Jahre und kann in vollem Umfang bei uns absolviert werden. Auf universitärem Niveau lernen unsere Weiterbildungsassistenten alle Bereiche der konservativen und operativen Augenheilkunde kennen.

Zu den Stellenangeboten

Unsere Partner...

... sind für uns unerläßlich.

Denn Partner aus wirtschaftlichen, technologischen und nicht zuletzt auch sozialen und humanitären Bereichen werten unser Leistungsspektrum in vielerlei Hinsicht auf und sind uns auch persönlich sehr wichtig.

Ob wir nun unterstützt werden, oder wir die Unterstützer sind. Engagement muss sein! Und Sie als unsere Patienten haben daran teil.

Wir erweitern unser Partnerprogramm stetig und sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten.

 


ZEISS
Mare Klinikum
Anästhesiepartner Holstein
partner-IHochdruckliga 200px
Initiative Grauer Star
Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA)
Imland Klinik Rendsburg
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