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  • Herzlich Willkommen

    in der Gemeinschaftspraxis Dr. Heisler, Dr. Prüter und Dr. Klatt in Rendsburg.
    Wir möchten Ihnen hier einen Eindruck des Augenzentrum-SH und unserer medizinischen Leistungen vermitteln. Unser Ziel ist eine professionelle, menschlich und fachlich optimale Betreuung der Patienten.

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  • High Tech ergänzt Erfahrung

    Durch unseren neuen Excimer-Laser der Firma Zeiss wird die Kombination aus aktuellster Technik und langjähriger Erfahrung unserer Operateure nochmals optimiert. Modernste Tech­nik ist für das Ergeb­nis der Augenlaser-Behandlung von ent­schei­den­der Bedeutung. Sehen ohne Brille. Ein Leben lang.

    Mehr zu den LASIK/LASEK Operationen
  • Unsere Praxen

    in Rendsburg, Neumuenster, Tellingstedt, Preetz, Leck, Hohenwestedt, Trappenkamp und Helgoland bieten Ihnen eine freundliche Atmosphäre und modernste medizinische Ausstattung zur Diagnostik und Behandlung Ihrer Augenprobleme.

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  • Praxisleistungen

    Ambulante Operationen gehören genauso zum Spektrum wie auch eine Sehschule und spezielle Sprechstunden für verschiedenste Leistungen. Die Beratung und Aufklärung des Patienten steht bei uns an erster Stelle.

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  • Ambulante Operationen

    Das ambulante Operieren bietet viele Vorteile. Die minimal invasive Chirurgie, schonende Narkoseverfahren und eine kurze Eingriffszeiten, machen es möglich, dass Sie nach der Operation Zuhause genesen können.

  • Kinderaugenheilkunde

    • Untersuchung von Kindern
    • Fehlsichtigkeiten / Vorsorgeuntersuchungen
    • Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Schwachsichtigkeit (Amblyopie)
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| Vorbeugung

Augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung von Augenerkrankungen. Wir bieten Ihnen Vorsorgeuntersuchungen mit allen Möglichkeiten des technologischen und wissenschaftlichen Fortschrittes.

| Behandlung

Unser Ziel ist eine professionelle, menschlich und fachlich optimale Betreuung der Patienten. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Augenheilkunde und versuchen Sie stets zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu behandeln.

| Operation

Viele Augenerkrankungen können heute mit modernen Methoden und medizinischen Geräten operativ behandelt werden. Unsere Ärzte bieten Ihnen ein breites augenchirurgisches Spektrum an verschiedenen OP-Standorten an.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen

Erkrankung

Kopfschmerzen (Cephalgien) gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Gesundheit, und oft ist es schwer, ihre Ursache aufzudecken. In seltenen Fällen kann der Schmerz ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein.
Wenn Kopfschmerzen wiederholt ohne konkrete Ursache auftreten, werden sie als primäre Kopfschmerzen bezeichnet, und gelten als eigene Erkrankung. Hierzu gehören unter anderem Migräne, Spannungskopfschmerzen und Cluster-Kopfschmerzen.
Kopfschmerzen können aber auch ein Folgesymptom anderer unterschiedlicher Krankheiten sein, z.B. einer Erkältung oder Bluthochdruck. Auch eine fehlende oder fehlkorrigierende Brille kann ein Grund für die Beschwerden sein. Dann spricht man von sekundären Kopfschmerzen
In Deutschland suchen pro Jahr rund 2,5 Millionen Kopfschmerzpatienten direkt oder auf Überweisung einen Augenarzt auf. Dieser kann erkennen, ob die Beschwerden vom Auge verursacht werden.

Symptome

Kopfschmerzen Business

Kopfschmerzen fühlen sich nicht immer gleich an und werden auch individuell unterschiedlich empfunden: zum Beispiel als dumpf und drückend oder auch stechend, bohrend oder pulsierend. Manchmal tut der ganze Kopf weh, manchmal nur eine Schädelhälfte, die Schläfen oder die Stirn.
Je nachdem, um welche Kopfschmerzform es sich handelt, sind zusätzliche Symptome möglich. Bei einer Migräne kann es z.B. zu Übelkeit und vorübergehenden Sehstörungen kommen. Typisch für Cluster-Kopfschmerzen sind eine einseitig laufende Nase und ein gerötetes, tränendes Auge.

Anamnese

Die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) ist bei der Diagnosefindung besonders wichtig. Folgende Fragen gilt es zu klären:
• Wie fühlen sich die Kopfschmerzen genau an?
• Wo tut es weh, seit wann und wie oft?
• Haben Sie solche Beschwerden früher schon mal gehabt?
• Haben Sie noch andere Beschwerden?
• Welche Medikamente nehmen Sie zurzeit ein?
• Wird die aktuelle Brille getragen?

Allgemeine Ursachen

Die Ursachen von primären Kopfschmerzen sind noch nicht eindeutig erforscht. Sowohl genetische als auch äußere Faktoren scheinen hierbei eine Rolle zu spielen.
Sekundäre Kopfschmerzen haben meist harmlose Ursachen. Nur selten rufen ernste, behandlungsbedürftige Krankheiten Kopfschmerzen hervor – etwa ein ausgeprägter Bluthochdruck, ein erhöhter Augeninnendruck (Glaukom) oder ein erhöhter Hirndruck. Auch eine Verletzung des Kopfes oder Veränderung der Wirbelsäule können die Beschwerden hervorrufen. Zum Ausschluss dieser Pathologien kann eine Bildgebung (z.B. MRT) sinnvoll sein.

Augenbedingte Kopfschmerzen

KopfschmerzenEine entzündliche Erkrankung des Auges, der Augenlider, des Tränenapparats oder der Augenhöhle kann zu Beschwerden, die als Stirn-, Schläfen-, Ohren- oder Zahnschmerzen wahrgenommen werden, führen. Da der Schmerz häufig in seine Umgebung ausstrahlt, lässt er sich subjektiv nicht immer exakt lokalisieren.

Eine Überanstrengung der Augen kann sogenannte Asthenopien auslösen. Die Betroffenen sind typischerweise morgens beim Aufwachen beschwerdefrei. Nach zunehmender Beanspruchung der Augen im Tagesverlauf treten dumpfe Schmerzen hinter den Augen sowie in der Stirn- und Schläfengegend auf. Manchmal kommen sogar Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hinzu.

Dies kann verschiedene Ursachen haben:
• übermäßige Beanspruchung des gesunden Auges etwa durch lange Naharbeit in zu kurzem Arbeitsabstand, Tätigkeit am Bildschirm
• längere Arbeit unter ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen
• unkorrigierte, nicht ausreichend oder fehlerhaft korrigierte Fehlsichtigkeiten oder
• gestörtes Augenmuskelgleichgewicht (z.B. versteckte Schielformen)

Behandlung

Entzündliche Ursachen oder ein erhöhter Augeninnendruck erfordern eine entsprechende medikamentöse Therapie.
Asthenopien sind durch einen optimalen Ausgleich der Fehlsichtigkeit meist zu beheben. Für die Brechkraftbestimmung ist ggf. eine Untersuchung mit weitgestellter Pupille (Zykloplegie) zielführend. Bei muskulären Asthenopien kann in einigen Fällen die Korrektion durch Prismengläser hilfreich sein.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch oder in unserer Videosprechstunde.

Lidrandentzündung

leistungen Lidrandentzuendung

Lidrandentzündung oder Blepharitis ist der medizinische Oberbegriff für Entzündungen der Augenlider bzw. der Lidkanten. Dabei handelt es sich um ein häufiges Krankheitsbild, das hauptsächlich durch eine Fehlfunktion der Meibom-Drüsen verursacht wird. Ca. 70 dieser kleinen Drüsen an unseren Augenlidern sorgen dafür, dass der Tränenfilm, der das Auge schützt, intakt bleibt. Sind die Drüsen verstopft, wird das Auge trocken und fängt an zu brennen und zu jucken. In Deutschland ist schätzungsweise jeder Zehnte davon betroffen.
Die Störung ist weder medikamentös heilbar noch primär ansteckend. Es lässt sich aber mit einfachen Methoden eine nachhaltige Linderung bzw. Beschwerdefreiheit erreichen. Wichtig sind dabei Eigeninitiative, Geduld und Regelmäßigkeit.

foto1Symptome

Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend über Wochen und Monate.
Die Augenlider und Wimpern sind typischerweise nach dem Schlafen verklebt. Es besteht ein Fremdkörpergefühl und ein Brennen, besonders abends z.B. beim Lesen. Kennzeichnend ist ein roter, brennender oder juckender, geschwollener Lidrand als Zeichen einer entzündlichen Reaktion. Die Wimpern können ausfallen (Madarosis) oder eine Fehlstellung (Trichiasis) einnehmen. Tränen, Lichtempfindlichkeit und Sehschwankungen werden ebenso beklagt.

Ursachen

Die Lidrandentzündung wird durch verstopfte Talgdrüsen an den Rändern von Ober- und Unterlid verursacht. Diese sogenannten Meibom-Drüsen produzieren ein öliges Sekret. Fehlt dieses Fett, trocknet das Auge schnell aus und der Betroffene spürt das typische Brennen und Jucken. Wie kommt es überhaupt zu einer Verstopfung der Talgdrüsen?
Die Veranlagung zu der Erkrankung gilt als Hauptursache und ist individuell unterschiedlich.
Dabei spielen aber auch Alterungsprozesse, Hauterkrankungen (z.B. Rosazea, Neurodermitis, Akne), Hormone, Medikamente, Kosmetika, Allergien und Umgebungsfaktoren (wie Staub, Trockenheit, Wind) eine Rolle. Allgemeinleiden (wie Rheuma, Schilddrüsenerkrankung, Zuckerkrankheit), andere Augenerkrankungen und Alltagsfaktoren (wie Rauchen, Klimaanlagen, Bildschirmarbeit, Heizung, Ernährung) begünstigen zusätzlich das Beschwerdebild.

Therapie

Das wichtigste ist, die Pflege und Benetzung der Augen regelmäßig und geduldig durchzuführen. Erste Erfolge zeigen sich meist frühestens nach vier Wochen.
Morgens und abends sollte eine sanfte und hautschonende Lidhygiene ohne Chemie, Konservierungsstoffe oder irritierende Seifen erfolgen. Die täglich mehrfache Benetzung der Augenoberfläche mit unkonservierten Tränenersatzmitteln ergänzt den instabilen Tränenfilm zusätzlich.
Eine gründliche tägliche Reinigung der Augenkante sorgt dafür, dass die Talgdrüsen wieder frei werden.

Wird die Blepharitis infektiös, ist sie mit Antibiotika oder Virostatika zu behandeln. Ist sie allergisch bedingt, kann eine gewisse Zeit Kortison verwendet werden.
Bei Unterbrechung der Pflege kehrt die Haut in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Daher sollte die Vorgehensweise einfach, praktikabel und zeitsparend sein, damit sie im Alltag machbar bleibt.
Vorübergehend oder ggf. auch dauerhaft ist von dem Einsatz von Kosmetika und Kontaktlinsen abzuraten.
Eine Erhöhung der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren (z.B. Leinsamen und fetter Seefisch) kann sich zusätzlich positiv auf die Beschwerden auswirkenden. Zudem rät Ihnen Ihr Augenarzt evtl. zu einer Vorstellung beim Hautarzt, um eine allgemeine Hauterkrankung auszuschließen.

Die empfohlene Pflegeanleitung morgens und abends:

1. Feuchte Wärme für ca. 10 Minuten
Indem man feuchte und vor allem warme Kompressen (Wattepads od. Waschlappen) oder eine Wärmemaske auf die Augen legt, verflüssigt sich das ölige Sekret und die Hautschüppchen, die die Drüsen verstopfen, werden weicher. So können die Poren leichter gereinigt werden.

2. Sanfte Lidmassage
Der Zeigefinger streicht mehrfach vorsichtig auf dem geschlossenen Auge am Oberlid und Unterlid jeweils in Richtung der Wimpern und vom äußeren zum inneren Lidwinkel.

foto23. Lidkantenpflege
Dabei verwendet man am besten ein in warmes Wasser getauchtes Wattestäbchen und fährt die Lidkanten damit ab. So werden die Ausführungsgänge der Meibom-Drüsen geöffnet und das Fett kann besser abfließen.
Um die Verkrustungen zu entfernen, nimmt man am besten warmes Wasser oder ein in Olivenöl getränktes Watte-Pad.
Eine gründliche tägliche Reinigung der Augenkante sorgt dafür, dass die Talgdrüsen wieder frei werden.

Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

Links


Flyer „Lidrandentzündung“ des Berufsverbandes der Augenärzte
http://cms.augeninfo.de/fileadmin/pat_brosch/blepharitis.pdf

Unser Podcast zum Thema:

Diabetes und Auge

leistungen Diabetes und Auge

Erkrankung

In Deutschland leiden aktuell über sechs Millionen Menschen an Diabetes.
Der Begriff Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, bei denen ein erhöhter Blutzuckerspiegel in Folge Insulinmangels entsteht.
Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird und für die Einlagerung von Zucker in unsere Körperzellen verantwortlich ist. Es bewirkt ein Sinken des Blutzuckerspiegels.

Ein Mangel führt im Verlauf der Erkrankung zu Gefäßschäden. Auch die kleinen Gefäße der Netzhaut des Auges können betroffen sein. Tückisch ist dabei die Symptomarmut in den Anfangsstadien der Erkrankung. Daher müssen Frühzeichen rechtzeitig erkannt werden, um das Sehvermögen zu bewahren.

Veränderungen am Auge

Man unterscheidet drei Formen der diabetischen Netzhauterkrankung

Wenn Schäden an der Netzhaut außerhalb des Sehzentrums auftreten, wird dies als diabetische Retinopathie bezeichnet.
Charakteristisch sind Gefäßveränderungen, die zu Blutungen und Gefäßverschlüssen mit nachfolgender Mangeldurchblutung (Ischämie) von Sinneszellen führen.

Man unterscheidet hier zwei Verlaufsformen:
1. Die nichtproliferative Retinopathie: Frühstadium mit beginnenden Veränderungen
2. Die proliferative Retinopathie: Folgestadium mit krankhaften Gefäßneubildungen, Vernarbungen und der Gefahr von Glaskörper-Blutungen, Netzhautablösungen und eines Glaukoms.
3. Die Sonderform Diabetische Makulopathie:
Treten in der Folge einer Zuckerkrankheit Schäden an der Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) auf, spricht man von einer diabetischen Makulopathie.
Es kommt zu Flüssigkeitseinlagerungen, Fettablagerungen sowie Minderdurchblutung (Ischämie), was zum fortschreitenden Verlust der Lesesehschärfe führt.

Begleitend kann eine Rubeosis iridis (Rosafärbung der Iris) auftreten. Dabei handelt es sich um eine ausgeprägte Füllung der Gefäße oder vermehrte Gefäßneubildung der Regenbogenhaut (Iris) und im Kammerwinkel aufgrund von Sauerstoffmangel. Dies verursacht eine Augeninnendruckerhöhung.

Moderne Untersuchungsmöglichkeiten

Vor der Einleitung der Behandlung erfolgt eine umfassende Diagnostik, die eine genaue Stadien-Einteilung ermöglicht.

Nach einer Pupillenerweiterung kann die Netzhaut bis in die Peripherie nach krankhaften Veränderungen untersucht und beurteilt werden (Netzhautspiegelung). Danach ist das Führen eines Fahrzeuges nicht erlaubt bis die Tropfenwirkung nachlässt. Eine Fotodokumentation des Befundes ermöglicht hierbei eine optimale Verlaufskontrolle.

Folgende bildgebende Verfahren ergänzen die klassische Netzhautuntersuchung:
1. Farbstoff-Untersuchung (Fluoreszenz-Angiographie): Sie gibt genauen Aufschluss über die Durchblutungssituation des Auges und stellt Gefäßveränderungen (Leckagen, fehlende Durchblutung, Gefäßneubildungen) dar.
2. Optische Cohärenztomographie (OCT): Hier werden etwaige Flüssigkeitseinlagerungen in der Netzhaut sichtbar und der Verlauf einer Therapie darstellbar gemacht.
Die Kontrollintervalle richten sich nach dem erhobenen Netzhaut-Befund. Bei Diabetikern ohne bisher bekannte Retinopathie reicht meist eine Wiedervorstellung nach zwölf Monaten aus. Bei bestehender Retinopathie ist diese entsprechend häufiger angezeigt. Ihr Augenarzt bespricht mit Ihnen individuell die sinnvollste Vorgehensweise.

Behandlungsmöglichkeiten

Im Vordergrund steht die exakte Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt. Der Patient kann durch ein normales Körpergewicht, Bewegung, Verzicht auf Nikotin- und übermäßigen Alkoholgenuss und das Einhalten von Diät-Empfehlungen zu einem günstigen Verlauf der Erkrankung beitragen.

Dies schafft eine wichtige Voraussetzung zum Schutz gegen eine sehmindernde diabetische Retinopathie.

Bei Veränderungen am Auge stehen uns je nach Schweregrad unterschiedliche Behandlungsansätze zur Verfügung. Neben der Lasertherapie (Anker zum Anfang der Seite „Lasertherapie“) kommt insbesondere die Injektion von Medikamenten in den Glaskörper des erkrankten Auges (IVOM) zur Anwendung. (Anker zum Anfang der Seite „Glaskörperinjektionen“) Auch aufwendigere chirurgische Verfahren (Anker zum Anfang der Seite „Vitrektomie“) können bei fortgeschrittenen Befunden notwendig werden.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Links

 

Deutsche Diabetische Gesellschaft

Selbsthilfeorganisation Menschen mit Diabetes

Arbeitsgemeinschaft "Diabetes & Auge" IFDA / AGDA

 

Download: Informations-Flyer Diabetes und Auge

 

Unsere Podcasts zum Thema:

Uveitis

leistungen Uveitis

Erkrankung, Symptome und Ursachen:

Die Uveitis ist ein Sammelbegriff für Entzündungen, die die Aderhautbestandteile des Auges betreffen. Zu den betroffenen Geweben gehören die Regenbogenhaut (Iris), der Strahlenkörper (Ziliarkörper) und die eigentliche Aderhaut (Choroidea), die unter der Netzhaut gelegen ist. Häufig reagieren auch benachbarte Strukturen mit, z. B. der Glaskörper und die Netzhaut.

In vielen Fällen bleibt die Ursache unklar. Häufige Ursache sind systemische Erkrankungen, wie Rheuma. Aber auch Infektionen und Verletzungen können eine Uveitis hervorrufen.

Die Betroffenen bemerken meist eine Sehverschlechterung, Augenschmerzen unterschiedlicher Ausprägung, Augenrötungen und eine Lichtscheue.

Die Behandlung ist abhängig von der Ursache. Infektionen müssen ausgeschlossen werden. Hier sind teilweise aufwändige Laboruntersuchungen erforderlich. Ggf. ist auch eine Vorstellung in einer rheumatologischen Spezialsprechstunde nötig.

Formen und Behandlung:

Die Uveitis kann anatomisch in drei Bereiche eingeteilt werden:

1. Uveitis anterior (vordere Aderhautentzündung):

Die häufigste Art der vorderen Uveitis ist die Iritis, eine Regenbogenhautentzündung.

Ist der Strahlenkörper, der sich an die Regenbogenhaut anschließt mitbeteiligt, spricht man von einer Iridocyclitis. Da Augentropfen das vordere Augendrittel gut erreichen können, werden bei dieser Entzündung hauptsächlich Kortison-Augentropfen verwendet. Wenn Verklebungen der Regenbogenhaut mit Linse oder Hornhaut drohen, muss zusätzlich die Pupille durch Augentropfen weitgestellt werden. Seltener ist die Anwendung von Kortison in Tablettenform erforderlich.

2. Intermediäre Uveitis (Aderhautentzündung des mittleren Augensegments):

Hier sind der Bereich der Glaskörperhöhle und ggf. der flache Anteil des Strahlenkörpers (Pars plana) betroffen. Auch hier gibt man Augentropfen, muss aber deutlich früher mit Tabletten behandeln, denn die Augentropfen dringen nicht so gut in dieses Segment vor.

3. Uveitis posterior (hintere Aderhautentzündung):

Hiervon spricht man, wenn es zu Entzündungsherden an der Netzhaut, der Aderhaut oder dem Sehnervenkopf kommt. Die Therapie wird hauptsächlich über Tabletten oder gar Infusionen durchgeführt, da Augentropfen in der Regel erfolglos sind.

Die Panuveitis schließlich ist eine Entzündung der vorderen, mittleren und hinteren Augensegmente. Auch hier überwiegt die systemische Therapie durch Tabletten oder Infusionen.

Eine Begleiterscheinung der Erkrankung sind häufig Schwellungen der zentralen Netzhaut. Man bezeichnet diese auch als Makula-Ödeme. Sie können in der Regel gut durch die Injektion von kortisonhaltigen Medikamenten in den Glaskörper des Auges (Intravitreale Injektionen) behandelt werden.

Außerdem steht ein Kortison-Implantat namens Ozurdex® zur Verfügung. Es wird mit Hilfe eines Implantationsinstrumentes verabreicht, das man sich am besten wie einen Druckbleistift vorstellen kann. Dann entspräche die Bleistiftmine dem Implantat. Es hat einen Durchmesser von 0,46 mm und eine Länge von 6 mm. Der Wirkstoff wird über mehrere Monate aus der festen, aber biologisch abbaubaren Implantat-Struktur abgegeben und bewirkt eine Abschwellung der Netzhaut.

Bei chronischen Krankheitsverläufen ist auch eine wiederholte Anwendung möglich.

Mögliche Folgen der Erkrankung:

Es kann zu bleibenden Seheinschränkungen, der Ausbildung eines Glaukoms und Sehnervenschäden kommen. Schwere Verläufe können eine Netzhautablösung mit sich bringen. Kortison-Tropfen begünstigen ggf. die Entstehung eines Grauer Stars (Katarakt).

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es sich bei Aderhautentzündungen um potentiell schwerwiegende Augenerkrankungen mit vielen möglichen Folgeproblemen handelt. Sie haben ein erhebliches Potential für akute oder späte Komplikationen.

Mit der heutigen Vielfalt an therapeutischen Möglichkeiten und dem Einsatz moderner Labor- und Bildgebungsdiagnostik sind sie aber kontrollierbar.

Wichtig sind eine frühzeitige intensive Behandlung und regelmäßige Nachkontrollen zum Ausschluss eines Glaukoms (Grüner Star).

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

Links


Dt. Uveitis-Arbeitsgemeinschaft: https://www.duag.org/

 

Grauer Star

leistungen GrauerStar

Erkrankung

Als Grauen Star (Katarakt) bezeichnet man Augenkrankheiten, bei den sich die von Natur aus klare Augenlinse eintrübt.
Dabei handelt es sich in der Regel um einen Alterungsprozess, der meist ab dem 50. Lebensjahr schleichend auftritt und individuell unterschiedlich schnell verläuft.
In seltenen Fällen ist die Katarakt angeboren.

Ursachen des Grauen Stars im Alter

Neben natürlichen Alterungsvorgängen tragen weitere Faktoren zur Bildung eines Grauen Stars bei: Rauchen, Diabetes mellitus, Mangelernährung, Medikamente, UV-Licht, Infrarot-Licht oder Augenverletzungen.

Symptome

Die Betroffenen bemerken eine zunehmend verschwommene Sicht. Parallel nimmt häufig die Blendungsempfindlichkeit zu, und die Augen gewöhnen sich langsamer an wechselnde Lichtverhältnisse. Die räumliche Wahrnehmung und die korrekte Farbwahrnehmung verschlechtern sich. Es können Lichthöfe (sog. Halos) um Lichtquellen herum entstehen.
Besonders für Autofahrer können diese Symptome stark beeinträchtigend und gefährdend sein.
Umso sinnvoller ist eine jährliche augenärztliche Kontrolle.

Wann sollte man sich behandeln lassen?

Wann und ob man sich behandeln lassen sollte, hängt neben medizinischen Erfordernissen vor allem auch von dem subjektiven Empfinden des Betroffenen ab. Sind Sie den normalen Anforderungen des täglichen Sehens und der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr gewachsen, besteht kein Handlungsbedarf.

Behandlungsmöglichkeiten

Durch die Gabe von Medikamenten kann der Graue Star weder aufgehalten noch geheilt werden.

Zu Beginn der Entwicklung eines Grauen Stars ist häufig noch eine Verbesserungen der Sehleistung durch eine Anpassung der Brillenwerte möglich.

Mittelfristig kommt aber nur der Austausch der getrübten Linse durch eine klare Kunstlinse in Betracht. Diese wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt, ist risikoarm und erzielt sehr gute Erfolge. Über den richtigen Zeitpunkt für die Staroperation und alle bestehenden Optionen für etwaige Sonderlinsen beraten wir Sie gerne.

Über die Katarakt-Operation lesen hier Näheres.

Download: Informations-Flyer Grauer Star

 

 

Unser Podcast zum Thema:

Wir sind Ausbildungsbetrieb und zertifizierte Weiterbildungsstätte

für Medizinische Fachangestellte und Assistenzärzte mit dem Ziel Facharzt für Augenheilkunde zu werden.

Wir bieten Berufe, die vom ersten Tag an interessant sind, weil die Arbeit abwechslungsreich ist, selbstverantwortliches Handeln erfordert und die Perspektiven stimmen.
In der dreijährigen  zur/m Medizinischen Fachangestellten wird fundiertes medizinisches Fachwissen als Voraussetzung für den Berufseinstieg vermittelt. Wir bieten jährlich mehrere Ausbildungsplätze in verschiedenen Praxis-Standorten an.

Die Facharztausbildung dauert fünf Jahre und kann in vollem Umfang bei uns absolviert werden. Auf universitärem Niveau lernen unsere Weiterbildungsassistenten alle Bereiche der konservativen und operativen Augenheilkunde kennen.

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Unsere Partner...

... sind für uns unerläßlich.

Denn Partner aus wirtschaftlichen, technologischen und nicht zuletzt auch sozialen und humanitären Bereichen werten unser Leistungsspektrum in vielerlei Hinsicht auf und sind uns auch persönlich sehr wichtig.

Ob wir nun unterstützt werden, oder wir die Unterstützer sind. Engagement muss sein! Und Sie als unsere Patienten haben daran teil.

Wir erweitern unser Partnerprogramm stetig und sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten.

 


ZEISS
Mare Klinikum
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Initiative Grauer Star
Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA)
Imland Klinik Rendsburg
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