Lasertherapie

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In der Augenheilkunde werden verschiedene Laserverfahren zur Behandlung eingesetzt. Der Begriff ist eine englische Abkürzung und bedeutet sinngemäß „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“. Falls Sie die Technologie dahinter interessiert, empfehlen wir Ihnen folgenden Artikel bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Laser

Schlussendlich ist das abgegebene Licht stark gebündelt und energiereich.

Schon Ende der 1940er Jahre fand man heraus, dass gebündeltes Sonnenlicht gezielte Verbrennungen an der Netzhaut des Auges hinterlassen kann. Man machte sich dies für Netzhautlöcher und später auch bei Komplikationen der diabetischen Netzhauterkrankung zu Nutze.

Als Ende der 1960er Jahre Laser aufkamen, fanden sie ihren ersten medizinischen Einsatz in der Augenheilkunde. Im Laufe der Jahrzehnte wurden verschiedenste Lasertechniken mit Feststoffen und Gasen entwickelt. Die modernsten Verfahren sind die Excimer- und Femtosekunden-Laser zur operativen Behandlung von Sehfehlern (refraktive Chirurgie/Brillenfreiheit).

Beispielhaft zählen wir die am häufigsten verwendeten Geräte bzw. Technologien auf, die in der Augenheilkunde zum Einsatz kommen:

 

 

 


slt2Der Argon-Laser bzw. frequenzverdoppelter Neodym-YAG-Laser dient der Behandlung von:

• Netzhautlöchern und Netzhautrissen
• diabetische Netzhauterkrankungen
• Gefäßverschlüssen an der Netzhaut
• als SLT-Laser zur schonenden Glaukombehandlung

 

 





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Der Excimer-Laser/Femtosekunden-Laser wird für die Behandlung von:

• Fehlsichtigkeiten (Kurz-, Weit-, Stabsichtigkeit)
• Hornhautveränderungen
• wiederholt spontan aufbrechenden Hornhautverletzungen (Erosio corneae) eingesetzt.

 Foto: Carl Zeiss Meditec AG

 

Der Dioden-Laser findet seinen Einsatz:

• bei der endoskopischen Lasertherapie während glaskörperchirurgischen Eingriffen
• oder zur Verödung des Strahlenkörpers (Zyklophotokoagulation) bei bestimmten Glaukomformen

 


YAGDer Neodym-YAG-Laser wiederum dient der Behandlung von:

• Engwinkel-Glaukomen (Iridotomie)
• Nachstaren (Eintrübung der Linsenkapsel nach Grauer Star-Operation)
• als Sonderausführung zur eventuellen Behandlung von Glaskörpertrübungen (Floater, Mouches volantes)

 

 Foto: Carl Zeiss Meditec AG

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